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Hiesfeld hält Kray nur eine Hälfte in Schach
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Dinslaken. Spitzenreiter setzt sich durch einen späten Treffer im Mühlendorf mit 2:1 durch. Tuncay Aksoy erzielte die Hiesfelder Führung. Hiesfeld nun mit drei Heimniederlagen in Serie.
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Die Party zur Qualifikation für die Fußball-Oberliga aus der Vorwoche hatte keinen Nebenwirkungen hinterlassen. Denn der Niederrheinligist TV Jahn Hiesfeld zeigte sich gegen den Niederrheinliga-Spitzenreiter FC Kray von der ersten Minute an couragiert und bot eine Hälfte lang Paroli. Doch im zweiten Durchgang ließ Hiesfeld den Gästen mehr Räume, die diese wiederum sehr gut zu nutzen wussten. Am Ende unterlag Hiesfeld mit 1:2 (1:0) und verpasste es damit, den Essenern auf dem Weg zur Meisterschaft ein Bein zu stellen.
Die „Veilchen“ standen von Beginn an sehr gut gestaffelt in der eigenen Hälfte. „Wir haben in der ersten Hälfte wenig zugelassen. Das war sehr gut“, meinte Hiesfelds Coach Christoph Schlebach. Jedoch so ganz ausschalten konnten die Hiesfelder die bärenstarke Offensive der Gäste nicht: Kevin Barra schoss aus 25 Metern an die Latte (26.) und Kevin Kehrmann scheiterte an Jahn-Keeper Sven Najemnik (33.). Doch die Hiesfelder waren deutlich effektiver: Nur Oliver Rademacher vergab eine gute Chance, als Hussein Allouche auf der Linie akrobatisch klärte (33.). Tuncay Aksoy traf kurz vor der Pause mit der Fußspitze zur „Veilchen“-Führung (44.) und ließ Hiesfeld von einer Überraschung träumen. Der engagierte Angreifer markierte sein erstes Tor im Jahr 2012. Da verstummte selbst der ansonsten feucht-fröhlich feiernde Essener Anhang für einige Minuten.
Im zweiten Durchgang wurde es hingegen mehr und mehr zu einem Spiel auf ein Tor. Bei Soufian Ramis Schuss aus 18 Metern parierte Najemnik noch gut, vier Minuten später war er beim Abschluss von Kevin Sokhan-Sanj machtlos. Der Siegtreffer fiel trotz drückender Überlegenheit erst in der 88. Minute. Philipp Schmidt sorgte für großen Jubel der Gäste, der noch größer wurde, als Uwe Ritter die Ergebnisse der anderen Partien vorlas. Rhede spielte in Kapellen-Erft nur Unentschieden, so dass Kray nun zwei Zähler Vorsprung vor Rhede hat. „Wir hätten uns einen Zähler verdient gehabt. Dennoch waren wir natürlich wesentlich besser als in den beiden letzten Heimspielen“, so Schlebach bezüglich der negativen Heimbilanz von drei Niederlagen in Serie. „Wir haben uns in der zweiten Halbzeit nicht mehr so richtig befreien können“, so der Coach. In Halbzeit zwei zeigten die Essener schöne Spielzüge und kombinierten sich immer wieder in den Strafraum der Hiesfelder. Doch aufbauen lässt sich auf diese Leistung auf jeden Fall, findet der Trainer: „Wir müssen in den nächsten Begegnungen so auftreten wie heute.“
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Felix Scheider
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