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| www.wuppertalersv.com |
2012.06.24
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Neu in der Regionalliga West - Heute: FC Kray
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Entwicklung/Historie: Mit dem Wort "historisch" sollte man sparsam umgehen, doch im Zusammenhang mit dem FC Kray darf es dieser Tage durchaus in den Mund genommen oder gedruckt werden. Ein doppelter Aufstieg von der sechsten in die vierte Liga ist schließlich eine absolute Seltenheit – und somit eben historisch.
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Möglich gemacht hat das Kunststück die Liga-Reform: Damit die Verbandsligen keine Saison ohne Wert spielen müssen, hat man im Vorfeld eine theoretische Aufstiegsmöglichkeit geschaffen. Zwei Mal hat es der Meister der Niederrheinliga in den Aufstiegsspielen geschafft, den favorisierten KFC Uerdingen zu schlagen. Die Belohnung: Statt zum SV Hönnepel-Niedermörmter geht´s künftig zum Derby an die Hafenstraße...
Umfeld: Die Regionalliga bildet die Schwelle zum Profifußball, den der FC Kray wohl bislang nur aus Bundesliga-Übertragungen im Vereinsheim kannte. Halbwegs professionelle Strukturen müssen folglich in kürzester Zeit aus dem Boden gestampft werden. In einer "Sofortmaßnahme" wurde Toni Pointinger, langjähriger Manager bei Schwarz-Weiß Essen, als Organisationsleiter verpflichtet. Der 73-Jährige soll helfen, die künftigen Herausforderungen zu meistern. Ob im Aufbau einer Geschäftsstelle, der Vermarktung oder des Spieltagsablaufs – offene Baustellen finden sich zur Genüge. Immerhin: Sportlich trägt man der neuen Liga mit der Einführung eines vierten Trainingstages Rechnung. Die Anhängerschaft wuchs in den letzten Jahren kontinuierlich, auch weil sich einige enttäuschte RWE-Fans dem bodenständigeren FC Kray anschlossen.
Stadion/Infrastruktur: Der Name "Kray-Arena" weckt Assoziationen zur "BayArena" – allerdings bleibt die Verwechselungsgefahr auf die Buchstabenfolge beschränkt. Mit der Leverkusener Bundesliga-Arena hat die Kunstrasenanlage, die 1.500 Zuschauern Platz und kaum Parkmöglichkeiten bietet, nichts zu tun. Gegen den KFC Uerdingen wechselte man an den Uhlenkrug – für die Regionalliga wohl keine Dauerlösung. Fest steht nahezu, dass das Derby gegen Rot-Weiss zwei Mal an der Hafenstraße steigen wird. Wo der WSV, Rot-Weiß Oberhausen oder die Sportfreunde Siegen gastieren werden, bleibt noch abzuwarten.
Trainer: Sportlich Verantwortlicher für das "Wunder von Kray" ist Trainer Dirk Wißel, ehemaliger RWE-Spieler (1988 – 1991) und zuvor beim VfB Speldorf in der NRW-Liga tätig.
Mannschaft: Wer sich nicht gerade als Experte des Essener Fußballs bezeichnet, dürfte mit den Namen der Aufstiegsmannschaft relativ wenig anfangen. Die meisten Akteure kommen von Essener Klubs oder aus dem nahen Umfeld – auch die bisherigen Neuzugänge passen in jenes Raster. Zu erwähnen, weil zentraler Garant des Erfolgs, ist Torwart Omar Allouche, der in der Liga die wenigsten Gegentore kassierte und in den Qualifikationsspielen gegen favorisierte Uerdinger eine weiße Weste behielt. Ob die Qualität des Kaders Regionalliga-Ansprüchen genügt, darf bezweifelt werden. Wenn der FC Kray nicht zu den sechs Absteigern gehören will (was einer erneuten Sensation gleich käme), sind Teamgeist und mannschaftliche Geschlossenheit gefragt.
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| Dirk Zilles |
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Felix Scheider
FCK-Stürmer Felix Scheider erzielte in seinem letzten Heimspiel für den FCK in der KrayArena einen Hattrick im Regionalliga-Spiel gegen Bayer Leverkusen U23.
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