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ruhrnachrichten.de
2012.07.19
Interview mit Bernhard Trares: "So wird es schwer, in die Spitze hineinzukommen"
 
Seit gut drei Wochen sind die Spieler von Regionalligist Schalke 04 II wieder im Training. Was Trainer Bernhard Trares von seiner Mannschaft in der nächsten Saison erwartet, verrät der 46-Jährige im Gespräch mit Boris Spernol und Frank Leszinski

Herr Trares, haben Sie ein gutes Gedächtnis?
So lala, es kommt darauf an, worum es geht …

Um die Namen der neuen Spieler ihrer Mannschaft: Sie haben 15 neue Spieler geholt.
Wir müssen eben auch immer wieder Platz im Kader schaffen. Die A-Jugend ist schließlich Deutscher Meister geworden und für Spieler wie Philipp Hofmann, Sead Kolasinac, Philipp Max oder René Klingenburg benötigt man Planstellen. Lässt man die A-Jugendlichen außen vor, sind es nicht mehr so viele neue Namen.

Die Arbeit macht das aber für Sie als Trainer nicht leichter.
Stimmt. Das ist natürlich eine völlig neu formierte Mannschaft. Aber wir haben das auch bewusst so gemacht. Es geht ja darum, Spieler an den Profibereich heranzuführen: Das ist der Sinn einer Zweiten Mannschaft, dass sich Spieler entweder bei unserer Ersten oder auch bei anderen Vereinen für den Profibereich empfehlen. Bei wem sich in zwei oder drei Jahren noch nicht abgezeichnet hat, dass er den Sprung schafft, bei dem kommt automatisch irgendwann die Trennung. Auch der Spieler möchte ja seine Ziele weiterverfolgen. Man muss die Stabilisatoren halten, aber es gibt immer wieder einen Umbruch. Das ist nicht einfach für uns als Trainer. Aber es macht die Arbeit auch interessant, daraus eine Mannschaft zu kreieren.

Sie haben unter anderen Hofmann und Kolasinac aufgezählt, die nun zum Profikader gehören. Wenn es ihnen gelingt, ihr Potential abzurufen, stehen sie Ihnen gar nicht zur Verfügung.
Es ist nicht so einfach, aus der A-Jugend zu kommen und direkt Champions League zu spielen. Das sind natürlich Spieler mit Potential, aber ich gehe davon aus, dass sie noch einige Spiele für uns machen werden. Wäre es nicht so, würden wir uns alle total freuen, weil sie dann ja die Qualität haben, in der ersten Mannschaft zu spielen.

Für Sie als Trainer ist es dennoch ein Dilemma: Hofmann spielte bereits in der vergangenen Saison in der U23, stand in der Schlussphase, als es für die U19 um die Deutsche Meisterschaft ging, aber nicht zur Verfügung. Er hat Ihnen als Leistungsträger gefehlt.
Wir haben die Entscheidung gemeinsam getroffen, weil es für uns in der Regionalliga um nichts mehr ging. In der Zeit, in der Philipp bei uns gespielt hat, hat er sich sehr gut entwickelt und somit hat er auch einen Profivertrag erhalten. Wir als Trainer auf Schalke müssen ja nicht unsere Eitelkeiten walten lassen, es geht um den Verein, um nichts anderes. Dass man als Trainer bei dem einen oder anderen Spiel schon mal schlecht aussehen kann, damit muss man leben.

Das Saisonziel lautet einstelliger Tabellenplatz und mittelfristig soll es ja in die Dritte Liga gehen.
Deshalb haben wir ja den Umbruch gemacht, um ein Gerüst zu schaffen, das es ermöglicht, dieses Ziel zu erreichen. Soweit sind wir aber noch nicht. Das ist ein Prozess: Wir müssen langfristig die Qualität erhöhen und brauchen ein Gerüst, das sich immer wieder über ein, zwei Jahre formiert und in das jüngere Spieler nachwachsen.

Was können Sie als Trainer machen, damit der Integrationsprozess schnell vonstatten geht?
Wir haben jetzt unser Trainingslager. Aber das geht nicht innerhalb der nächsten zwei bis drei Wochen, sondern wir reden von zwei bis drei Monaten, bis sich eine Mannschaft findet.

Mit welcher Zielsetzung gehen Sie in die neue Saison? Ist ein Platz unter den ersten Sechs drin?
Es ist noch viel zu früh, eine Prognose abzugeben. Wir müssen die Mannschaft erst einmal kennenlernen, beurteilen und sehen, wie stark sie sein kann. Wenn wir jetzt so ein Ziel rauszugeben, würden wir uns unnötig unter Druck setzten. Im Winter wissen wir, wo wir stehen, und können sagen, wohin die Reise geht.

Wie beurteilen Sie die Regionalliga im Vergleich zur Vorsaison?
Ich glaube, sie wird ähnlich stark sein.

Ärgert es Sie, die Heimspiele größtenteils weiterhin in Wanne austragen zu müssen?
Über Wanne wurde schon viel gesprochen, die auswärtigen Trainer regen sich regelmäßig auf über den Platz, ich sage dazu schon seit einem halben Jahr nichts mehr. Aber solange wir auf diesen Verhältnissen spielen, wird es schwer sein, in die Spitze hineinzukommen.

Welche Spieler haben das Zeug, in der Bundesliga zu spielen?
Sicherlich habe ich nach einer Trainingswoche bereits Eindrücke gesammelt, aber dazu werde ich jetzt noch nichts sagen. Klar ist aber, dass ein Sebastian Hertner, der beim VfB Stuttgart in der Dritten Liga gespielt und auch mit den Profis mittrainiert hat, mit dem Gedanken hierhin kommt, einen weiteren Schritt zu machen. Philip Türpitz ist mit den Stuttgarter Kickers in die Dritte Liga aufgestiegen und wird auch hier angreifen. Andererseits haben auch die Spieler aus der A-Jugend alle das Ziel, Profi zu werden, und wollen die nächsten zwei Jahre dafür nutzen.

Wenn Sie noch einmal zurückblicken: In der vergangenen Saison konnten Sie oft nicht verstehen, warum Ihre Mannschaft gut spielte und trotzdem verlor.
Wir haben sehr viele gute Spiel gemacht und den Gegner dominiert und sind dann mit einer Chance in Rückstand geraten. In manchen Situationen haben die Spieler falsche Entscheidungen getroffen. Individuelle Fehler waren ein Problem: In Köln haben wir 2:0 geführt, gegen RW Essen ebenfalls — solche Spiele sollte man nicht mehr verlieren. Taktisch haben wir wenig falsch gemacht. Wir haben den elften Platz erreicht und viele Tore erzielt, waren sehr kreativ. Ich hätte mir Platz acht gewünscht, das wäre möglich gewesen. Zwischendurch hatten wir einen Hänger, insgesamt aber war die Saison in Ordnung.

Wie bekommen Sie mehr Konstanz in ihre Mannschaft?
Wir haben versucht, den Kader ausgeglichener zu gestalten. Auf der linken Verteidigerposition mussten wir letzte Saison sehr viel experimentieren. Diese Position hat über die gesamte Saison gewackelt und über sie haben wir eine Menge Tore kassiert. Das war ein Problem.

Hilft der Name Schalke, um an gute Spieler heranzukommen?
Ein Verein wie Schalke ist immer ein Anziehungspunkt. Aber die Spieler sind mit Beratern bestückt, das ist auch kein Selbstläufer.

Sie sind schon lange im bezahlten Fußball tätig. Wie haben sich die Spieler verändert?
Vielen fehlt oft die nötige Geduld. Manche, wie Julian Draxler, sind vielleicht reifer, aber andere schaffen den Durchbruch erst mit 22 oder 23. Dazu braucht man innere Gelassenheit und darf sich nicht ständig unter Druck setzen, weil morgen schon alles vorbei sein könnte.

Aber andererseits machen Sie ja auch Druck, wenn Sie sagen, ein Spieler müsse sich innerhalb von zwei oder drei Jahren im Verein durchsetzen.
Wenn wir sehen, dass ein Spieler im dritten oder vierten Jahr in Schalke ankommen wird, werden wir ihn nie abgeben. Aber wenn ein Spieler von einem jüngeren überholt wird und nur noch auf der Bank sitzt, ist es besser, wenn er zu einem Verein geht, bei dem er sich weiter entwickeln kann und auch spielen wird. Dann ist allen geholfen. Dass ich dann vielleicht am Ende der Böse bin, damit kann ich leben, weil es ja nur um den Verein geht.

 
Boris Spernol
 
 
 
 


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