Niederlage in den letzten Spielminuten
Im Stadtderby gegen die SG Essen-Schönebeck, musste unsere Mannschaft am gestrigen Sonntag eine 0:2 Niederlage hinnehmen. Die Entscheidung fiel dabei in den letzten Spielminuten.
Unsere Mannschaft fand von Beginn an eigentlich gut ins Spiel; der Ball lief gut durch Reihen, jedoch schaffte man es nicht in den gegnerischen 16er, um Chancen zu kreieren. Dies auch, weil die Abwehr der Gäste stabil stand und so gefährliche Aktionen verhinderte. Auf der anderen Seite gelang es auch den Schönebeckern, gut nach vorne zu spielen, doch auch unser Defensivverbund ließ keine gegnerischen Chancen zu. Im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit egalisierten sich beide Teams weitestgehend, sodass es folgerichtig mit einem 0:0 in die Halbzeitpause ging.
Auch zu Beginn der zweiten Halbzeit änderte sich am Spielbild nicht viel. Weiterhin lief der Ball bei unserer Mannschaft gut, doch richtig gefährlich wurde es dabei nicht. Glück dann bei einem schnellen Konter der Gäste; FCK-Keeper Raphael Koczor rutschte aus, doch der Abschluss der Gäste ging zum Glück an den Pfosten. Bis auf diese Chance der Gäste, blieben Torchancen weiterhin Mangelware. Alles sah nach einem torlosen Unentschieden aus; bis die 90. Minute kam. Nach einer Abwehraktion kam der eingewechselte Schönebecker Semih Zorlu aus 18 Metern zum Abschluss und sein Schuss schlug unhaltbar für FCK-Keeper Raphael Koczor ins lange Eck ein. Im Nachgang gab es eine Rudelbildung, bei der Estevan Rascho die rote Karte sah. Trainer Dimitrios Papas setzte alles auf eine Karte; brachte noch Stürmer Mohammed El Zein um noch den Ausgleich zu erzielen. Doch ein Konter der Gäste in der Nachspielzeit brachte dann durch Sebastian Neusser mit dem 0:2 die Entscheidung.
Zum Spiel heute kann ich meiner Mannschaft nur den Vorwurf machen, dass wir nicht geradlinig genug Richtung Tor gehen und den Abschluss suchen, sondern stattdessen nochmal quer spielen und versuchen, den Ball auf den starken Fuß zu legen. Dadurch verpassen wir klare Torchancen. Ich denke, insgesamt war es ein typisches 0:0-Spiel. Umso ärgerlicher ist es, dass wir beim 0:1 in der 91. Minute noch versuchen, Fußball zu spielen, anstatt den Ball einfach zu klären. Aber das ist ein Prozess, aus dem wir lernen müssen. Wir wollen jetzt nicht die Köpfe hängen lassen, sondern weitermachen, positiv bleiben und weiter Punkte holen.
